Jan Pohl auf Facebook und Xing:

Betriebliche Altersvorsorge (BAV)

Betriebliche Altersvorsorge (BAV):

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zur Altersvorsorge hier auf dieser Homepage.

Bei dieser Form der Altersvorsorge können Sie zusammen mit Ihrem Arbeitgeber für Ihre Rente vorsorgen. Dabei gibt es die Möglichkeit einer „arbeitgeberfinanzierten“ Altersvorsorge oder einer „arbeitnehmerfinanzierten“ Altersvorsorge.

Bis zu welcher Höhe können Arbeitnehmer eine Entgeltumwandlung verlangen?
Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber Entgelt in einer Höhe von bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeiter und Angestellte in eine Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung umwandelt. Im Jahr 2017 entspricht dies einem Betrag in Höhe von 3.048 € (254 € mtl.).

Dieser Betrag kann steuer- und sozialabgabenfrei in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfond eingezahlt werden.

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge (BAV)? (Quelle: www.gdv.de)

Je nach Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (BAV) können Sie so von von Steuervorteilen oder einer Sozialabgabenersparnis profitieren.

 

Es existieren fünf zulässige Durchführungswege für die betriebliche Altersvorsorge (BAV):

  1. Direktzusage
  2. Pensionskasse
  3. Pensionsfonds
  4. Unterstützungskasse
  5. Direktversicherung

 

Direktzusage

Bei der Direkt- bzw. Pensionszusage zahlt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer bei Erreichen des Rentenalters die vereinbarte Leistung, beispielsweise eine monatliche Betriebsrente.

Sollte der Arbeitnehmer vorher invalide werden oder sterben, sind er bzw. die Hinterbliebenen vielfach ebenfalls über die Direktzusage des Arbeitgebers finanziell abgesichert. Der Umfang der Leistung richtet sich in der Regel nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der Höhe des Einkommens während der Erwerbstätigkeit. Dabei sind die Ansprüche der Arbeitnehmer auch im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers geschützt: Hier übernimmt der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) die Leistungsverpflichtung.

Finanziert wird eine Direktzusage in der Regel allein vom Unternehmen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich aber auch darauf verständigen, Teile des Lohnes oder Gehalts für eine Direktzusage umzuwandeln.

Der Betrieb wird bei dieser Zusageform durch mögliche vorzeitige Versorgungsfälle mit einem vergleichsweise hohen finanziellen Risiko belastet – vor allem, wenn er nur wenige Mitarbeiter hat.

Direktzusage: (Quelle: www.gdv.de)

 

Unterstützungskasse

Pensionskasse

Pensionskassen sind rechtlich selbstständige Unternehmen. Sie werden von einem oder mehreren Arbeitgebern getragen und sind aufsichtsrechtlich Versicherungen.

Pensionskassen gewähren den Arbeitnehmern und deren Hinterbliebenen einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen. Sie finanzieren sich über Zuwendungen der Trägerunternehmen und aus Vermögenserträgen.

Wie andere Versicherungen unterliegen sie der staatlichen Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Pensionskassen müssen ihr Vermögen eher konservativ anlegen. Wie bei der klassischen Direktversicherung steht eine kontinuierliche und sichere Rendite im Vordergrund. Aus diesem Grund muss der Arbeitgeber auch bei diesem Durchführungsweg nicht in den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) einzahlen.

Pensionskasse: (Quelle: gdv.de)

http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2014/04/vb14-dw4.png

Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist ein rechtlich selbstständiger Versorgungsträger, der den Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen einräumt.

Der Fond orientiert sich an angelsächsischen Vorbildern und bietet für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein höheres Maß an Flexibilität als die herkömmlichen Modelle betrieblicher Altersversorgung.

Pensionsfonds unterliegen nicht den strengen Restriktionen der herkömmlichen Lebens- und Rentenversicherungen.

Sie dürfen ihr Vermögen in höherem Maße auch am Aktienmarkt anlegen, um dessen Renditechancen besser nutzen zu können. Allerdings ergeben sich daraus auch höhere Risiken, da die Kurse am Aktienmarkt zum Teil stark schwanken.

Pensionsfonds: (Quelle: www.gdv.de)

Direktversicherung

Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber eine Lebensversicherung für seine Arbeitnehmer ab.

Versicherungsnehmer und Beitragsschuldner ist somit der Arbeitgeber – Begünstigter oder auch Bezugsberechtigter aber ist der Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen.

Direktversicherung: (Quelle: www.gdv.de)

 

Bei der Wahl des Durchführungsweges hat der Arbeitnehmer in der Regel keine Wahl. Erfolgt die Durchführung jedoch über eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung und als Entgeltumwandlung, so hat der Arbeitnehmer ein Recht darauf, dass der Vertrag die Voraussetzungen einer staatlichen Zulagen-Förderung erfüllt.

Die einzelnen Durchführungswege können miteinander kombiniert werden.

Hier können Sie die Förderung durch eine Brutto-Entgeltumwandlung berechnen. (Betriebliche Altersvorsorge)

Hier finden Sie weitere Informationen sowie interessante Informationsbroschüren zum Thema „betriebliche Altersvorsorge“ (GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.).

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise zur Altersvorsorge hier auf dieser Homepage. Dort können Sie sich über verschiedene Anlage- und Garantiemodelle, die gesetzliche Rente und die Berechnung Ihrer individuellen Rentenlücke informieren.

Wenn Sie einen unabhängigen Versicherungmakler zum Thema „betriebliche Altersvorsorge (BAV) suchen, dann kontaktieren Sie mich!

 

Sie haben Interesse an einer persönlichen Beratung?

Kontakt aufnehmen

This is a unique website which will require a more modern browser to work!

Please upgrade today!